• Ein richtiges BBQ wird in einem speziellen BBQ-Räuchergrill gemacht, der getrennten Feuer- und Garraum hat.
  • Im Garraum befinden sich Fett- und Wasserwannen. Die Wasserwanne hilft die Hitze des Feuers zu mildern und gibt zusätzliche Feuchtigkeit. Die Aufgabe des Fettbehälters ist Fett-tropfen einzusammeln. Über die Wannen befinden sich Grillroste für Fleisch und andere Lebensmittel.
  • Den unteren Wasserbehälter oder die sogenannte Rauchschublade kann man ausser Wasser auch mit Wein, Bier, Kräuter usw. füllen – so hat der Rauch einen saftigen Geschmack! Einen reichen Gechmackzusatz geben dem Rauch  auch in den Garraum geschüttete Hackholz/Späne ohne Rinde (Erle, Esche, Eiche, Hickory, Mesquite, besonders gut ist Kirschbaumholz u.a. Steinfrüchte), die mit einer Flüssigkeit befeuchtet sind (dunkles Bier, Wein, Säfte usw.) Zu dieser Mischung kann man auch getrocknete Kräuter (Rosmarin, Basilik usw.) oder etwas anderes, was dem Rauch einen guten Geschmack gibt, hinzufügen.
  • Ein BBQ-Räuchergrill wird mit trockenem Holz geheizt (Erle, Buche, Eiche, Obstbäume). Falls Sie ein Holzscheit mit Rinde in die Feuerkammer legen, dann ist es empfehlenswert, die Rinde nach oben zu legen, denn wegen der schnell lodernden Rinde kann Russ entstehen (schwarzer Rauch).
  • Im BBQ-Räuchergrill ist  es während des Grillens feucht und rauchig und ziemlich niedrige Temperaturen (Innentemperatur im Garraum ist 70-120 C). NB! Je feuchter ist die Umgebung, desto desto schlechter wird der Rauch eingesaugt und umgekehrt.
  • Der Grillprozess beginnt mit dem Heizen. Wenn die Temperatur 70-100 C erreicht ist, muss man Fleisch/Fisch auf die Grillplatte legen und Temperatur halten. Wenn Sie mehr Rauchgeschmack wollen, können Sie Holzspäne benutzen. Dafür sollten Sie in die Feuerkammer befeuchtete Späne streuen. Aber streuen Sie die Späne nicht gerade ins Feuer, sondern dorthin, wo sie nicht gleich verbrennen.
  • Während des Grillens wird Fleisch mit einer speziellen SoBe (mit sogen. Mop) gestrichen,

das gibt dem Fleisch mehr Geschmack und lässt es nicht zu trocken werden. Die Zutaten im Mop saugen sich ins Fleisch ein, geben dem Fleisch einen Wohlgeschmack und eine richtige Farbe. Ausserdem schützt der Mop gegen intensiven Rauch und Vertrocknung . Für 1 Kilo Fleisch brauchen Sie etwa 250 g Mop-SoBe, (hängt von der Dichte der SoBe ab). Der Mop soll heiss sein, damit er das Fleisch nicht abkühlt. Streichen Sie das Fleisch nicht gleich am Anfang des Grillens mit dem Mop, der Rauchgeschmack sollte sich zuerst ins Fleisch einsaugen.

  • Sie können mit  Mop-SoBe das Fleisch streichen, aber Sie können es sich auch leichter machen: machen Sie mit Stabmixer ein Püree und zerstäuben Sie es durch eine  Sprühdose, die beim Giessen benutzt wird. Wenn Fleisch etwas trocken wird, ist es gut, es so mit einer Mop-SoBe zu befeuchten.
  • Während des Grillen sollten Sie darauf achten, dass der Rauch weiss ist. Um zusätzlichen Rauch zu geben oder die Temperatur niedriger zu machen (wenn Flammen zu hoch werden), könnten sie befeuchtete Erlenspäne ins Feuer schütten und alle Luftklappen (auch Schieber) schliessen.
  • Oberfläche des BBQ-Fleisches wird nicht braun wie beim Grillen, aber es ist saftig/sanft, und mit angenehmen Rauchgeschmack und  -geruch.
  • Die Qualitätskennzeichen des BBQ-Fleisches sind Geschmack, Saftigkeit, Sanftikeit, Aussehen und sogenannter Rauchring (d. h.  im Querschnitt ist der rote Rauchring zu sehen).  Je breiter ist der Ring, desto intensiver ist der Rauchgeschmack.
  • Vor Servieren können sie das Fleisch noch mit leicht geschäumten Mop-SoBe streichen (als letzte Glasur). Die Mop-SoBe können Sie auch beim Servieren benutzen und sie heiss zum Fleisch und Zutaten geben.
  • Bleiben sie beim BBQ-Grillen ruhig und entspannt. Beeilen Sie sich nicht, denn ein leckeres BBQ-Gericht bekommen Sie nur, wenn Sie alles gründlich und von ganzem Herzen machen!